Donnerstag, 31. Dezember 2009

Wir sind zurueck!

Eigentlich wollten wir ja noch einen Blog vor unsere Abfahrt schreiben. Dazu sind wir leider nicht mehr gekommen. Daher nun schon von Deutschland aus die Zusammenfassung der letzten Tage:

Am Weihnachtstag schmückten wir einen echten (!) Weihnachtsbaum mit Eluina:



Den Heiligen Abend erlebten wir zum einen ganz still und ruhig mit den Brüdern von Taizé und...



...zum andern lebhaft mit Claudio und Felipe bei der Bescherung:



In der Hinsicht gibt es wenige Unterschiede zwischen Deutschland und Brasilien: Vor allem der Geschenkekauf steht in Brasilien im Vordergrund. In Brasilien spielt an sich Ostern eine größere Rolle als Weihnachten.

Für Felipe gab es einen großen Plastikbagger und für Claudio seinen Herzenswunsch, ein Fahrrad. Die Freude war groß, der Abend war lang.





Der erste Feiertag war sehr ruhig und am Samstag und Sonntag besuchte ich (Gernot) noch Freunde in Alagoinhas. Am Montagfrüh lud uns Raildas Schwester Nilsa in ihr Haus ein. Es folgten noch einkäufe auf dem Markt. Es war wieder ein sehr heißer und trockener Tag und Rosa vergaß ihren Hut und holte sich einen kleinen Sonnenstich, der sie den Rest des Tages ins Bett zwang. Doch sie schlief die Krankheit regelrecht weg, so war sie am Dienstag, unserem Abflugstag, wieder auf den Beinen.

Die Flüge sind alle sehr angenehm und pünktlich verlaufen. Durch die verfrühte Ankunft in Frankfurt schaffte ich sogar einen Zug eher und war dann trotz einer halben Stunde Verspätung gegen halb zwölf in Dresden angekommen. Rosa landete planmäßig heute gegen halb zwei in Plattling.

So sind wir alle gesund und munter angekommen und gewönnen uns an das ganz andere Klima und die neue Zeit und wünschen Euch allen einen angenehmen Silvesterabend und ein gutes und vor allem gesundes Jahr 2010!!!!!!!!

Dienstag, 22. Dezember 2009

FELIZ NATAL!!!!!!!!!!!!!

Wieder erlebren wir eine eindrucksvolle Woche.
Immer mehr lassen wir den Touristen hinter uns und werden zu Besuchern von Land und Leuten.


Nach einer recht entspannten 20stuendigen Bus-Anreise Richtung Norden wurden wir herzlich im Haus von Pe. Geraldo in Guarabira von seiner Haushaelterin Maria empfangen.








Fuer alle die nicht wissen warum wir nach Guarabira fahren, hier die Begruendung: Ich, Gernot, war 2006 fuer ein halbes Jahr in Brasilien und habe in Guarabira bei dem Strassenkinderprojekt von Pe. Geraldo gearbeitet. Naehere Informationen zu dem Projekt findet ihr hier bei http://www.amecconline.de/





Die naechsten Tage waren mit vielen Wiedersehen und alten Erinnerungen erfuellt. Fuer mich war die Woche dort wie ein Ausflug in die Zeit in der ich vor drei Jahren dort war.


Auch Rosa ist keine Ubekannte in Gurarbira, da sie vor 19 Jahren bereits Pe. Geraldo mit der Pastoralreisegruppe von Marlis Thalhammer besucht hatte.

Die Abende waren gepraegt mit Begegnungen und wertvollen Gespraechen mit Pe. Geraldo, seinen bereits ¨fluegge¨ geworden Jungs sowie seinen Freiwilligen. Sie erinnern mich an meine Zeit von damals, als ich voller Motivation in das Projekt einsteigt und schnell auf den Boden der Tatsachen landete.

Einer Einladung folgend wurden wir in Guarabira von Johanna, Sascha sowie seiner Ehefrau Tescharline in Gurarabira abgeholt und 60km noerdlich nach Araruna in die Berge entfuehrt.

In dieser Kleinstadt hat Sascha ebenfalls ein Sozialprojekt, allerdings mit einer andern Ausrichtung als das AMECC Projekt in Gurarabira. Informationen zum Projekt findet ihr auch hier: http://www.afink.org/
Sascha zeigte uns die Arbeit des Projektes auf einem spannenden Tagsausflug durch die Wildniss und zu den Menschen der kargen, trockenen Umgebung Ararunas.


Eines der Arbeitsberreiche ist der Bau von Wasserauffangbecken, die das Regenwasser auf den natuerlichen Felsoberflaechen gezielt in gemauerte Becken fuehren. Damit koennen ganze Doerfer die Trockenperiode ueberstehen.

Wir besuchten ein Projekt im Bau, sowie ein schon Fertiges.







Zu der Arbeit gehoert neben Bildungsarbeit sowie aktute Hilfe auch eine Baumschule, in der Setzlinge an Bauern abgeben werden,zum einen fuer die Obsternte, Bienenzucht, Holzproduktion sowie als Erosionsschutz.

Wir besuchten einen Bauern, der u.a.mit Papaya-, Maracuja- sowie Cajusetzlingen nun sein Auskommen findet.


Sascha, seine Frau Tescharline sowie der Bauer

Jeden Monat waechst das ganze Jahr ueber eine Salaternte

Nach zwei entspannenden Naechten in ungewohnter abendlicher Kuehle (durch die Hoehe: 600m) ohne Muecken brachte uns Tescharline und Sascha zurueck in das beschuetzte Kinderdorf nach Guarabira. Dort erwartete uns der Jahreshoehpunkt: Die grosse Weihnachtsfeier und Schulschluss.




Da die Kinder ueber die Feiertage bis Anfang des neuen Jahres in ihren Familien verbringen, gab es bereits am Sonntagabend eine festliche Weihnachtsmesse mit einer grossen Zahl an Erstkommunikanten. Am Montagfrueh verabschiedete Pe. Geraldo alle Kinder und Jugendlichen in den fuenf Hausern, die sich zum Fruehstueck versammelt hatten. Dies war auch fuer uns die Gelegenheit Abschied zu nehmen und mit dem Bus ueber 1000km nach Sueden ueber Joao Pessoa und Salvador heim zu Railda und Familie zu fahren.
Bei Euch ist heute schon der Heilige Abend da, wir muessen noch etwas warten bis das Christkind kommt. Die Weihnachtsgottesdienste besuchen wir bei den Bruedern von Taizé.
Wir wuenschen Euch ein gesegnetes Weihnachtsfest und verabschieden uns mit einem FELIZ NATAL!!!!!!!!
Rosa, Railda und Gernot

Mittwoch, 16. Dezember 2009

angekommen zu Hause

Ja, ich bin angekommen zu Hause - zumindest ein wenig. Als ich Pe. Geraldo vor Monaten fragte, ob ich ihn hier in Guarabira besuchen kann hat er geantwortet: Na klar, denn du bist hier zu Hause! Das war schon sehr schoen das zu hoeren und nun ist es einfach schoen wieder hier zu sein, die Menschen zu treffen, mit denen ich vor drei Jahren ueber Monate hinweg zusammengearbeitet hatte. Es ist einfach schoen mit welcher Gastfreundschaft wir hier empfangen wurden. Rosa und ich sind in dem sehr schoenen Haus von Pe. Geraldo untergebracht und auf Spaziergaengen durch das Kinderdorf begegne ich vielen Kindern von damals. Viele junge sind neu hinzugekommen, die Juengern von damals sind gewachsen, die meisten Aeltern sind mitlerweile ihren Weg weiter gegangen. Einige einen nicht so guten - aber es gibt auch viele die einen hoffnungsvollen Weg einschlugen. Kein Kind wird gezwungen hier zu bleiben. In diesen Zusammenhang hab ich gerade im Archiv von meinen alten Blog mit den Fotos von damals gestoebert und merke, dass selbst von den kleineren von damals heute nur noch wenige da sind....

Ja, so verbringen wir die Tage hier im Projekt und besuchen die Hauser, Schule usw. Heute gab es die Abschlusszeugnisse in der Schule, denn das Schuljahr geht in diesen Tagen zu Ende. Am Sonntag gibt es dann einen grossen Weihnachtsgottesdienst mit gemeinsamen Abendbrot mit allen Mitarbeitern, Kindern und Erwachsenen, denn am Montag fahren die Jungs zu ihren Familien und ueber Weihnachten wird es hier im Projekt ganz still.

Rosa und ich besuchen nun fuer zwei Tage ein weiteres Projekt von einem Freund von ihr gleich in der Naehe von Guarabira. Am Samstag sind wir dann wieder hier in Guarabira.

Sonntag, 13. Dezember 2009

Abschied fuer Bettina und Joerdis

Nach der schoenen erholsamen Zeit in Lençois ging es mit dem Bus zunaechst nach Feira da Santana , wo auf uns Raildas Fahrer Jorge geduldig auf uns wartete, uns dann in einem grossen Ford Pick-Up nach Alagoinhas schaukelte, wie in einer Saenfte, ueber viele Schlagloecher hinweg. Dort wurden wir herzlich von Railda und Familie begruesst. Wir bezogen unser Zimmer. Ich (Gernot) teile mir ein Zimmer im Casa da Lua mit Claudio, dem siebenjaehrigen Grossneffen von Railda. Bettina und Joerdis wohnten in dem selben Haus zusammen mit Eloina, der Mutter von Claudio und Felipe (3), dem Bruder von Claudio (7). Rosa wohnt zusammen mit Railda in ihrem Haus. Wir sind sozusagen mitten im brasilianischen Leben angekommen.

In dem gleichen Stadtteil von Alagoinhas gibt es eine ¨Aussenstelle¨ der oekumenischen Gemeinschaft der Brueder aus Taizé/Frankreich, die hier in diesem Stadtteil viel Sozialarbeit leisten. Eines von den vielen Projekten ist eine Schule, in der Behinderte (Blinde und Taube) und Nichtbehinderte Kinder in Schulklassen zusammen lernen. Diese ist fuer Brasilien recht selten und die einzigste Schule fuer Hoer- und Sehbehinderte Kinder im ganzen Nordosten Brasiliens. Normalerweise werden Behinderte Menschen hier versteckt, da sie eine vermeintliche Schande fuer die Familie sind. Mit Hilfe von solchen Projekten aendert sich langsam das Bewusstsein der Menschen zu diesem Thema. Der junge Taizébruder Ir. Christopher nahm sich sehr viel Zeit und zeigte uns das Schulgelaender. Bettina hat fotgrafiert und wird vielleicht von Deutschland aus noch ein paar Fotos von der Schule hochladen.

Eine Seltenheit ist auch, dass dies eine Ganztagsschule mit Verpflegung ist. Der Staat gibt einen Zuschuss von 0,10EUR, aber drei Mahlzeiten pro Kind am Tag kosten min. 0,40EUR. Die Schule wird von einen lokalen Traegerverein finanziert, der sich durch Spenden aus der ganzen Welt, u.a auch Brasilien finanziert. Auch die Christoffel Blindenmission unterstuetzt das Projekt.
Vormittags werden die Kinder in den klassischen Schulfaechern unterrichtet und Nachmittags gibt es Unterricht in z.B. Musik, Capoeira, Balett oder Kunst. Zu dem Komlex gehoert seit drei Jahren eine Geigenbauwerkstatt, die zukuenftig durch den Verkauf der Instrumente Geld fuer das Projekt sammeln soll. Es wird zur Zeit auch ein prof. Tonstudio gebaut, dass an lokale Gruppe vermietet wird, die dort ihre CD-Aufnahmen machen koennen.

Ir. Bruno fuehrte uns an einem anderen Tag durch das Taizé Zentrum, in dem eine Kapelle, eine Kirche und vielen Unterkunftsmoeglichkeiten fuer bis 100 Menschen vorhanden sind. Ach das Grab des Gruenders und Leiters von Taizé Brasilien Ir. Michel, der Anfang des Jahres ueberraschend verstorben ist, besuchten wir. Taizé ist ein Ort der Stille und der Einkehr. Bruno zeigte uns die neue einfache Palmhuette zur Mediation im Freien einlaedt.

Wir nutzen die Naehe zu dem Zentrum um den Tag in Stille und Gebet frueh und Abend zu beginnen bzw. abzuschliessen.

Durch Railda lernen wir viele Mitglieder ihrerer Familie kennen und wurden in ihre Haeuser eingeladen. Besonders kummerten sich Ane und Aécio um uns. Bilder folgen noch.

Gestern Abend brachten wir Betti und Joerdis zum Flughafen, die mittlerweile auf dem Weg nach Deutschland sind.

Rosa und ich fahren heute von Salvador 1000 km in 15 Stunden nach Norden ueber Joao Pessoa nach Gurabira in mein Projekt AMECC zu Pe. Geraldo.

Montag, 7. Dezember 2009

Herzliche Adventsgruesse vom Morro do Pai Inácio


Frueh morgens um 5.30 in Lencois angekommen, erwartete uns schon gut gelaunt, nach einer wenig entspannten Busfahrt die Gastgeberin unserer Pousada.

Am naechsten Tag ging es zu unserem 1. Tagesausflug, der mit einem erfrischendem Bad mal wieder an einem Wasserfall begann. Danach wurden wir nur mit der spartanischen Ausstattung einer einzigen Petroleumlampe durch die gigantische Tropfsteinhoehle ¨Lapa Doce¨gefuehrt. An jegliche Schutzausruestung wie in Deutschland war hier nicht zu denken. Der Hoehepunkt des Tages war der Aufstieg zum "Morro Pai Inacio", von dem wir einen atemberaubenden Rundblick ueber die Berge der Chapada Diamantina bei untergehender Sonne genossen.



In der Umgebung von Lencois gab es auch einiges zu Fuss zu erkunden. Nach einem Adventsfruestueck


wanderten wir am 2. Advent durch das Flussbett entlang an Strudelloechern, die zum Baden und Hineinspringen einluden und weiter zu einer steinernen Naturrutsche, die von Joerdis und Gernot mit viel Spass getestet wurde. Am Abend besuchten wir eine laute und rhythmische Adventsmesse in der Lencoiser Kirche und liessen den Abend bei brasilianischer Livemusik ausklingen.


Den hoechsten Wasserfall Brasiliens, den "Cachoeira da Fumaça", konnten wir uns natuerlich auch nicht entgehen lassen.


Bei einer weiteren schweisstreibenden Tageswanderung erlebten wir diesen von einem benachbarten Plateau, von dem das Wasser nur sichtbar ist, wenn man sich auf den Bauch legt und ueber den Abgrund schaut.


Durch die trockene Vegetation wachsen auf dem Hochplateau nur Buesche oder niedrige Pflanzen. Daher wanderten wir den Grossteil der 5-stuendigen Tour in der prallen Mittagshitze. Trotz 30er Sonnencreme bildete sich eine weitere neue Braeune, die bei dem einen oder anderen in ein leichtes Rot ueberging.

Mit einem letzten Abendspaziergang in die Stadt beenden wir heute bei Capirinha die Zeit in der wunderbaren Stadt Lençois, ehe wir morgen mit dem Fruehbuss nach Alagoinhas zu Railda und Taizé fahren.

Montag, 30. November 2009

immer noch sauwarm

Gruesse aus Salvador da Bahia!!!!!!!!!!!!!
Gestern sind wir im Nordosten Brasiliens gelandet, nach einem ganzen Tag Flug und Taxitransfers. Aber zunaechst der Reihe nach:

Nach den Brasiliansichen Wasserfaellen besuchten wir die Argentinische Seite der Iguazufaelle. Dort ist man mittendrin, statt nur dabei :-) und man bekommt ab und zu mal eine erfrischende Dusche, welche aber bei tropischen Temperaturen eine willkommene Erfrischung darstellt.



Am Ende des Tages erlebten wir bei traumhaften Lichtverhaeltnissen den Hoehepunkt, naemlich den Garganta Diabolo (Hoellenschlund), wo man stundenlang dem hinabstuerzendem Wasser zuschauen kann.



Am naechsten Tag folgte eine sieben Kilometer lange Wanderung mitten hinein in den Regenwald. Muecken warteten auf uns, aber der Jaguar und die Schlangen liessen sich nicht blicken. Gernot ist immerhin beinahe in einem Spinnennetz mit einer grossen Spinne gelaufen - soviel zum Thema Nervenkitzel - Apropos Kitzel: Unsere Mueckenstiche erinnern uns bis heute an unseren Ausflug in die Wildnis.



So, jetzt zu Salvador, wo uns schon der Taxifahrer von unserer Pousada herzlich in Empfang genommen hat. Wir wohnen in einer sehr schoenen Pousada in einem ruhigen Stadtteil ganz in der Naehe des Meeres. Unser Zimmer ist recht geraeumig sowie sehr sauber. Das Fruehstueck liess keine Wuensche offen, mit vielen lokalen Spezialitaeten. Heute besichtigten wir die Altstadt (Pelourinho) von Salvador mit seinen vielen bunten Kolonialhaeusern sowie reich verzierten Barockkirchen.
Die Hitze verfolgt uns seit Beginn unseres Urlaubes, deswegen fluechteten wir in ein Internetcafe, indem wir diese Zeilen schreiben. Dann zogen wir weiter in die Unterstadt zu der Wallfahrtskirche Bonfim.


Mit einem Adventsgruss verabschieden wir uns fuer den heutigen Tag und melden uns wieder aus der Chapada Diamantina:


Donnerstag, 26. November 2009

warm, waermer, am waermsten und feucht

Nach herber Kritik der unregelmaessigen Erscheinung des Blogs, soll es nun wieder Neuigkeiten aus dem heissen Brasilien/Argentinien geben.
Eine Woche Rio liegt hinter uns und so auch zahlreiche Eindruecke dieser wunderbaren Stadt. Nach dem 1. Ausflugstag und gleichzeitig Eingewoehnungstag, ging es dann auf eigene Faust durch die Stadt.
Angefangen mit dem Corcovado und seiner Christusstatue mit unmengen Touristen und Hubschraubergetoese um einen herum, ging es dann weiter zum Zuckerhut. Hier erlebten wir einen wunderbaren Sonnenuntergang und den Blick auf das Lichtermeer der Stadt.





Ein weiterer Tag fuehrte uns in das noch etwas verschlafene (10Uhr) Kuenstlerstadtviertel Santa Teresa mit seiner uralten Bondinho (Strassenbahn).




Eine Faehre brachte uns in die benachbarte Stadt Niteroi und seiner einmaligen architektonischen Besonderheit dem "Museu de Arte Contemporânea de Niterói" von Oscar Niemayer, welches wie ein Ufo auf einer exponierten Klippe gegenueber Rio liegt.




Am gleichen Abend brachte uns ein exklusiver Nachtbus nach Ouro Preto im Bundesstaat Minas Gerais. Dieses wunderbare - im Kolonielstil erbaute - Staedchen ist vor allem durch seinen Goldabbau bekannt geworden. Zahlreiche barocke Kirchen (ueber 20) mit unheimlich vielen goldverzierten Altaeren und Decken (ueber 400 kg Gold und Silber in einer Kirche) besichtigten wir. Ein Konzert mit einem Blockfloetenchor aus ueber 50 Kindern und Jugendlichen aus der Stadt Belo Horizonte (Hauptstadt Minas Gerais) war ein kleiner kultureller Genuss. Dies war ein Projekt fuer sozial benachteiligte Kinder, durch die Musik ihre sozialen Faehigkeiten zu entdecken und entwickeln.




Am naechsten Tag besichtigten wir die Goldmine "Minas da Passagem" und fuhren weiter nach Mariana, ein ebenfalls sehr schoenes Kolonialstaedtchen.


Nach einer anstrengenden Nachtbusfahrt zurueck nach Rio erholten wir uns bei 38 Grad (!!) am Strand von Ipanema. Riesenwellen machten hier ein Schwimmen unmoeglich, so blieb uns "nur" ein planschen in der Brandung uebrig. Trotz Sonnenschirm und ausreichend Sonnencreme blieb dem einen oder anderen ein leichter Sonnenbrand nicht erspart. Auch in der Nacht sank das Quecksilber nicht unter 28 Grad, sodass ein erholsamer Schlaf nur bei staendig bertriebenen Ventilator moeglich war.

Nun hiess es Abschied nehmem von Rio und mit dem Flieger ging es nach Foz do Iguazu und weiter auf die argentinische Seite Puerto Iguazu.

Heute erlebten wir mit allen fuenf Sinnen die groessten Wasserfaelle der Erde von der brasilianische Seite aus. In den naechsten zwei Tagen wollen wir diese von der argentinischen Seite aus erkunden, von welchen man erheblich naeher an die Faelle gelangt.

Mit diesen letzten Fotos verabschieden wir uns bis zum hoffentlich baldigen Blog, dann aus Salvador da Bahia! Wir geben uns Muehe! :-)



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